Scharfe Luftmassengrenze über Deutschland und Mitteleuropa

11./12.03.2013

 

Ein Tief über Mitteleuropa ließ eine äußerst interessante Wetterlage entstehen. Während es auf seiner nördlichen Seite kalte arktische Luft nach Süden lenkte, wehte von Südwesten (Mittelmeer) warme Frühlingsluft nach Norden. Diese unterschiedlichen Luftmassen trafen genau über Deutschland zusammen und es bildete sich eine scharfe Luftmassengrenze über Deutschland aus. Im Norden wurden durchweg Temperaturen um oder unter Nullgrad gemessen. Im Süden wurde es dagegen mit bis zu 12°C frühlingshaft mild. Da aber im Laufe des Tages die Kaltfront des Tiefs auch den Süden erreichte bildeten sich einzelne Gewitter, die teils schon sommerlichen Charakter hatten. An der kalten Seite der Luftmassengrenze tobte dagegen ein wahrer Blizzard. Der Flugverkehr in Europa litt ziemlich unter dem Schneetreiben, so dass u.a. der Frankfurter Flughafen wegen des vielen Schnees über mehrere Stunden geschlossen werden musste.

Noch schlimmer traf es die Kanalinseln Jersey und Guernsey. Dort tobte es bei Windstärke 7-10 so richtig heftig. Ein wahrer Schneesturm eben, der teils in kurzer Zeit zwischen 15 und 20cm brachte...

 

Betroffene Stationen:

- EGJB Jersey

- EDDF Frankfurt/Main

 

<<< DWD - Bodenanalyse 12z >>>

ana.gif (110725 Byte)

 

Satellitenfilm

 

Radarfilm

 

Wettermeldungen des Tages:

12.03.2013

<<< 12UTC - 15UTC - 18UTC >>>

 

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